Ofenfenchel mit Orange, Feta, Mandeln und Thymian

Fenchel aus dem Ofen ist so ein Essen, das ziemlich wenig Aufwand macht und trotzdem gut auf einen langen Abend passt.
Mit Orange, Feta und gerösteten Mandeln wird daraus etwas, das warm und frisch zugleich ist. Brot dazu, fertig.
Gerade im Dezember gefällt mir daran, dass es überhaupt nicht nach klassischem Weihnachtsessen aussieht. Es erinnert eher an den Süden als an Braten, Rotkohl oder die nächste Plätzchendose.
Ein ruhiger Abend, gutes Essen und etwas Musik. Weihnachten darf zwischendurch auch einfach mal so sein.
Der passende Song: José González „Heartbeats“
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Ofenfenchel mit Orange, Feta, Mandeln und Thymian
Fenchel, Orange und Feta kommen zusammen auf den Tisch. Die Mandeln bringen etwas Biss dazu und mit frischem Brot wird daraus ein unkompliziertes Essen für vier.
Für 4 Personen:
3 Fenchelknollen
2 Orangen
180 g Feta
50 g Mandeln
4 EL Olivenöl
einige Zweige frischer Thymian
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Baguette oder rustikales Weißbrot
So geht’s:
Fenchel: Den Fenchel putzen, längs halbieren und in Spalten schneiden. Mit Olivenöl, Salz und schwarzem Pfeffer vermengen und auf einem Backblech verteilen.
Ofen: Bei 200 °C etwa 25 bis 30 Minuten rösten, bis der Fenchel weich ist und an den Rändern etwas Farbe bekommt.
Mandeln: Die Mandeln grob hacken und in einer trockenen Pfanne kurz rösten.
Orange: Eine Orange filetieren. Von der zweiten etwas Saft auspressen.
Auf den Tisch: Den warmen Fenchel auf eine Platte geben. Feta darüberbröseln, Orange und Mandeln dazugeben und mit etwas Orangensaft und frischem Thymian abschließen. Brot dazu.
Warum das so gut zusammenpasst:
Fenchel wird im Ofen milder und bekommt eine leichte Süße. Die Orange bringt Frische dazu, der Feta Salz und die gerösteten Mandeln etwas Biss.
Beim Wein darf es unkompliziert bleiben. Frische Weißweine funktionieren gut zu Orange und Fenchel. Auch ein trockener Rosé passt dazu. Wer lieber Rotwein trinkt, kann einen leichteren, fruchtbetonten Rotwein wählen, der das Gericht nicht überlagert.
Entscheidend ist auch hier weniger die Farbe im Glas als der Abend dazu.
Servier-Tipp: Stell die Platte in die Mitte, Brot daneben und jeder nimmt sich selbst. Wenn noch etwas übrig bleibt, schmeckt der Fenchel auch lauwarm.
Was landet bei dir im Dezember auf dem Tisch, wenn es mal nicht klassisch weihnachtlich sein soll? Schreib es in die Kommentare!
Genieße verantwortungsvoll! 18+

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